Ideen und Zukunft

27. Oktober 2019 | Von | Kategorie: Portugal
Plan B

Zukunft
Sollte das Projekt enden, sieht mein Plan B für die Zukunft recht einfach aus, alles verkaufen. Was noch übrig ist, den Monneypool (https://www.paypal.com/pools/c/8k6kwtR8HA) für das Projekt füllen, ein neues zu Hause für Pincha finden, meine beiden Hunde schnappen, Rucksack packen und erstmal meinen 2ten Jakobsweg beenden. Nach Santiago Pilgern und nebenbei Mich mit meinem Schild „Umarmung Gratis“ auf die Straße stellen.
Ich schätze mal von Santiago, bzw. von Finister weiter durch die Welt ziehen und Menschen umarmen.
Mag sich vielleicht für den einen oder andern komisch anhören, doch wenn es etwas gibt, das mir liegt, was meine Berufung sein könnte, ist es genau das. Für ein noch einfacheres leben, bekomme ich immer den ein oder anderen € zugesteckt. Es gibt Menschen , die drin einen wert erkennen und es Finanziell unterstützen und wer weis, vielleicht sammle ich während dessen Geld ein, um das Projekt an einem anderen Ort, bei neuer Gelegenheit, vielleicht 2032, wenn meine Lebensversicherung ausgezahlt wird, neu zu gestalten.
Arbeiten kann ich und geschickte Hände hab ich auch. Sicher lässt sich die ein oder ander Arbeit unterwegs finden. Da ich kaum noch Geld brauche, sollte der Aufbau einer Neuen Finanzgrundlage nichts im Wege steh.
https://www.facebook.com/freehugkai/
Free Hugs, mein erstes mal

Plan A: Zukunft und Ideen

Es gibt so unvorstellbar viele Möglichkeiten, kreativ und friedvoll aktiv zu werden – und die Ideen fließen nur so aus mir heraus. Hier ein paar Ansätze für die Zukunft, alles kann, nichts muss:

– Um die Möglichkeiten zu erweitern würde ich gerne aus dem Projekt einen Verein machen.

– Gemeinsam die Quinta nutzen: Ab 150 Euro monatlich (gestaffelt nach Einkommen) plus eine Arbeitsstunde pro Tag kannst Du einfach und günstig hier wohnen, inklusive einfachster Vollverpflegung!

– Es gibt hier viele ungenutzte Ressourcen, die wir nutzen könnten. Diese sind es wert, vor den allgegenwärtigen OlivenBränden geschützt zu werden. Olivenbäume, Obstbäume, Korkeichen, die nicht gepflegt werden: Wir könnten die Besitzer ausfindig machen, uns kümmern und sie an der Ernte beteiligen. Die Erlaubnis, acht weitere große Bäume zu ernten, ist bereits vorhanden. Sollten ausreichend Hände vorhanden sein, stehen im Nachbargrundstück weitere 15, hier müsste noch angefragt werden. Viele Weitere Obst und Olivenbäume warten darauf wieder genutzt zu werden.

– Tree for free. Ich ziehe bereits verschiedene Nutzbäume, Olivenbäume, Obstbäume und Korkeichen für uns selbst und andere als Ausbau der nachwachsenden Rohstoffe für die nächste Generation. Wir brauchen (mehr) Wald. Auf dem Grundstück und beim Nachbarn sind die ersten Bäume gepflanzt. Die ersten drei Bäume werden verschenkt, wir suchen Baumpaten, um die Bäumchen durch den harten Sommer zu bringen, bis sie ausreichend groß sind, um es selbst zu schaffen. Weitere werden günstig abgegeben.

– Workshop. Es ist Zeit, weiter als nur an uns und unseren Vorteil zu denken, Nachhaltigkeit steht im Mittelpunkt nicht der schnellen Profit, weniger ist mehr, zugunsten unserer Kinder und der nachfolgenden Generationen. Konsumverzicht schafft Raum für neues, anderes und schont unseren Lebensraum. Wieso reichen 150€ zum Leben? Was ist entsprechend für Deutschland?

– Einen lokalen Markt können wir initiieren und dort unsere Überschüsse aus eigenem Anbau, Second-Hand-Sachen

Das Flussschwimbad ganz in der nähe

und eigene Produkte verkaufen. Wir können dort auch gerettete Lebensmittel weitergeben oder aus ihnen Essen kochen und ebenfalls auf dem Markt anbieten. Die Location wäre bereits geklärt: Es gibt ein Fluss-Schwimmbad, das wir nutzen können, eine Bar inklusive! Diesen Ort können wir auch wieder eröffnen, auch um Aufklärungsarbeit zu machen (über Umweltthemen, Bio-Landbau, etc.) und dort Produkte außerhalb des Marktes verkaufen.

– ich würde gerne eine alternative Währung einführen, wie es Wörgel der Welt gezeigt hat – auf Basis von Zeit, Arbeitsleistung, lokalen Rohstoffen und dennoch gebunden an den €.

– Aufbau eines Tauschringes, zuzüglich gemeinsamen Einkaufsfahrten.

– Mit einem Teil der Einnahmen, bzw. Überschüsse könnten wir andere Projekte unterstützen, z.b. im Zuge eines Mietkaufes einem bedingten Grundeinkommen mit Obergrenze, ein bedingungsloses Grundeinkommen für Menschen in Drittweltländern, kann ich mir ebenfalls gut vorstellen, dort mit wenig Geld viel bewegen.

– Regelmäßig in der Umgebung Müllsammeln.

– Essen Retten und verteilen.

– Natürlich bringen auch die Menschen, die Lust haben, auf dem Land mitzuwirken, weitere Ideen, Möglichkeiten, Fähigkeiten, Ressourcen, usw. mit.

und und und…

Drei Jahre lang hatte ich nun – aufgrund der Zwangspause – Gelegenheit, über all das nachzudenken, was ich ursprünglich geplant habe und was in der Zukunft noch möglich ist. An Ideen mangelt es nicht, das Land ist da und wartet auf unsere Tatkraft. Es wird nur gemeinsam gelingen.
Wie es konkret weitergeht, hängt natürlich auch von den Menschen ab, die Interesse haben für das, was hier entstehen kann, und die bereit sind, sich dafür in der einen oder anderen Weise zu engagieren.

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