Wir die „Ausbeuter“

1. Januar 2016 | Von | Kategorie: Portugal

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Rückmeldung:

„Wollt Ihr auch noch dass man Euch gratuliert dass Ihr erfolgreich Idealisten ausgebeutet haben Euer Reichtum wegen? Ich finde Euch alle Beide zum kotzen.
Unter der Mantel des Alternativen habt Ihr es geschafft Eigentum anzuhäufen auf Kosten von gutmütigen Menschen. Ihr nennt das einen Gemeinschaft, aber das Einzige daran ist dass Ihr Beide Euer Mithelfer über den Tisch ziehen.
All die Menschen die Euch über den Jahren haben sehr wenig von Euer Erfolg außer harte Arbeit auf dem Felde.
Also Gratulation zu diesem Gaunerei.
E. B.“
Hallo E,
wann und wie haben wir Idealisten ausgebeutet?
Wir leben mit 2 Erwachsenen und 2 Kindern von rund 700 € im Monat, Essen, Mobilität und Unterkunft eingeschlossen. Die KOSTEN DES PROJEKTS wurden zum Teil von den Mitbewohnern getragen, zum Teil aus unserem Hausmeisterjob finanziert und der Rest – rund 29 000 € kam aus dem angesammelten Reichtum aus unserer Arbeit vor dem Projekt. Das neue Grundstück haben wir uns von dem restlichen Geld angeeignet.
Wir haben 2 kleine Häuschen – 24 qm³ und ca. 40 qm³ – und ausreichend Land, um unser Essen selbst anzubauen. Was ist daran Anhäufung und Ausbeutung?
Die Einzigen die wirklich sehr hart gearbeitet haben waren Lisa und ich. Die erste Zeit als ich alleine war, habe ich meist mehr als 200 Stunden im Monat gearbeitet um das Projekt am leben zu erhalten. Gemeinsam mit Lisa haben wir je Monat mindestens 300 Stunden gearbeitet…alle die uns arbeisttechnisch unterstützt haben, haben maximal rund 60 Stunden je Monat mitgeholfen! Es tut mir leid – nichts von Deinen Vorwürfen kann ich nachvollziehen! Wie kommst Du auf diese Aussagen? Worauf stützt Du Deine Aussagen? Wen und wie haben wir ausgebeutet? Wann fängt die anhäufung von Reichtum an?
Liebe Grüsse
Kai
Bitte hinterlasst eure Meinung in den Kommentaren!

 

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21 Kommentare zu “Wir die „Ausbeuter“”

  1. Valentin von Hessen sagt:

    Liebe Lisa, lieber Kai,

    sicherlich habt ihr viele positive Antworten auf euren Rundbrief erhalten.
    Es würde mich viel mehr interessieren, was dort so benannt wurde.
    Viel mehr jedenfalls als diese Rückmeldung eines Trolls,
    der viell. den Auftrag hat zu unterminieren, was ihr bereits erfolgreich geschaffen habt.

    Aus meiner Sicht ist überhaupt keine Rechtfertigung oder Erklärung nötig, und sehr schade um die dafür eingesetzte Energie.

    Macht einfach weiter. lasst euch nicht irritieren und ignoriert am besten alle die Neider, Angsthasen und Trolle!!!

    Liebe Neujahrsgrüße aus dem kühlen „Freistaat“ Bayern,

    Valentin

    • Kai sagt:

      Hallo Valentin,
      ja wir haben einige positive Rückmeldungen, hauptsächlich Weihnachtsgrüsse und Wünsche für das neue Jahr. Und immer wieder freut sich jemand darüber, dass wir das machen was wir machen 🙂
      Na ja, dass das ein Troll ist glaub ich nicht. Wir sind viel zu klein und uninteressant für so was.
      Ich finde es gut, wichtig und richtig gerade auch auf Kritiken einzugehen, egal wie sehr sie an der „vermeintlichen Realität“ vorbei gehen. Doch egal was ist, es gibt immer Licht und Schatten und auch die Schattenseiten möchten und müssen beachtet werden. Was ich durch das Beantworten tue. Wer nicht bei uns war, hat nur die Infos von der Webseite, die anscheinend immer wieder Menschen dazu bewegt sich die ein oder andere Vorstellung zu machen. Durch das Antworten versuche ich fehlende Informationen zu geben und die „vermeintlich falsche Vorstellung“ auszuräumen.
      Liebe Grüsse
      Kai und Lisa

  2. Valentin von Hessen sagt:

    PS. ich würde diesen Eintrag nicht auf meiner Webseite stehen lassen, schon mal rein energetisch nicht!

  3. Thomas sagt:

    Alles Gute zum Neuen Jahr, ihr beiden.

    Ich habe ja mal ein paar Urlaubstage bei Euch auf Teneriffa verbracht. Den angesammelten Reichtum hattet ihr wahrscheinlich gut verborgen. Natürlich kann man auch neidisch sein auf Euch. Allerdings nicht wegen der Ausbeutung, sondern weil Ihr es geschafft habt, Euren Traum wahr zu machen, von Eurer Hände Arbeit zu leben und mit wenig glücklich zu sein.

    Wünsche Euch weiterhin alles Gute und „was kümmert es die deutsche Eiche, wenn sich ein Borstenvieh dran wetzt“!

    Thomas

  4. Susanne sagt:

    Ich war vor ein paar Jahren 2 Mal in Teneriffa bei Kai’s „Wohnen für Arbeit“, einmal für 2 Wochen und ein anderes Mal 5 Wochen lang. Ich war damals viel im Gemüsegarten tätig, habe die Schafe (die haben damals gerade Junge gekommen – ein wunderbares Erlebnis) und Mescal das Pferdchen versorgt, gemeinsam mit den anderen die Hühner wieder eingefangen 🙂 etc. Die Arbeit habe ich mir im Gespräch mit Kai selbst ausgesucht, Kai hat hier keinerlei Druck ausgeübt oder eine bestimmte Arbeitsleistung für das günstige Wohnen verlangt. Jede/r hat das in eigener Verantwortung gemacht. Ich habe die Zeit dort sehr genossen, auch dank der durch Kai zur Verfügung gestellten Möglichkeit; die wunderbare Finca, den Garten, die lieben Tiere die dort lebten, die Gemeinschaft der Mitbewohner, die ganze Infrastruktur die Kai schon aufgebaut hatte und zur Verfügung gestellt hat, beispielsweise das tolle Badezimmer mit heißem Wasser, das Gemeinschaftsauto, das vieles ermöglichte, z.B. die Insel zu erkunden, zum Strand zu fahren, einkaufen zu gehen; sich das Gemüse und die Kräuter zum Kochen aus den Garten holen zu können, frische Eier zur Verfügung zu haben etc. etc. Ich habe mich dort keinen Moment ausgebeutet gefühlt, im Gegenteil: es war eher ein Geschenk und ich hoffe doch, dass für Kai aus dieser Zeit auch zumindest ein wenig Geld übrig geblieben ist, vermutlich aber hat die Erhaltung der Finca mitsamt der Infrastruktur fast alles verschlungen.

    Ich habe auch überhaupt nicht das Gefühl, dass ihr in Portugal nun im Luxus schwelgt. Im Gegenteil. Ihr habt sicher eine harte Zeit hinter euch, um dort das Notwendigste aufzubauen. Ich bewundere Euch für euren Mut zu einem Leben in und mit der Natur, in weitgehenster Selbstversorgung. Bis jetzt habe ich eher noch gezögert euch in Portugal zu besuchen, weil es für mich fast zu wenig „luxeriös“ war … so ohne Strom, Klo, fließendes warmes Wasser, …. schwierig für verwöhnte Stadtkinder die wir heutzutage sind… Toll, was ihr nun auf dem neuen Platz schon wieder zu Stande gebracht habt. Da kann man ruhig gratulieren, auch wenn ihr danach ja gar nicht gefragt habt 🙂

    Ich wünsche Euch weiterhin viel Kraft, Ausdauer und Glück
    und vielleicht bis bald mal

    Alles Liebe
    Susanne aus Wien

    • Kai sagt:

      Liebe Susanne,
      wie schön von Dir zu lesen.
      Um genau zu sein, haben wir Teneriffa mit sehr viel weniger verlassen, als wir gemeinsam in das Projekt mitgebracht haben. Allerdings ist dies nur die Sichtweise auf den finanziellen Teil. Die Erfahrungen die wir daraus mitgenommen haben sind wohl eher unbezahlbar!
      Liebe Grüsse
      Kai und Lisa

  5. Ullrich sagt:

    Lieber Kai,
    ich kann nur bestätigen, dass Du und nur Du (damals warst Du noch nicht mit Lisa beisammen) enorm viel gearbeitet hast, keinen wegen Arbeit unter Druck gesetzt hast, alles auf Freiwilligenbasis angeboten hast, allen gegenüber fair warst und bestrebt warst eine gute Gemeinschat in Umgang und im Miteinander aufzubauen. Das war Basisarbeit und könnte als beispielhaft für die meisten Menschen auf diesen Planeten gelten.
    Schau Dir von dem Schreiber die Ausdrucksweise an!!! Es spicht auch nur für Dich, dass Du diese Mail veröffentlich hast. Nimm es bitte nicht so schwer und geht weiter unbeirrt Euren Weg.
    Liebe Grüße,
    Ullrich

    • Kai sagt:

      Hallo Ullrich,
      vielen Dank für Deine positive Rückmeldung.
      Und sei Dir sicher, dass wir diese Nachricht nicht schwer nehmen; und klar gehen wir weiter unseren Weg!
      Kai und Lisa

      PS: Die Ausdrucksweise erinnert fast an mich. Da ich eine ausgeprägte Rechtschreibschwäche habe, werde ich sicher nie etwas über Rechtschreibung oder Ausdruck sagen, da ich dies nicht als Kiterium für irgendetwas sehe. Meine erste Webseite war so voller Fehler, dass manche dachten das Ganze sei ein Witz. Einige der Gäste haben korrigiert – nun macht das Lisa ganz offiziell. Aus Schwächen lässt sich im Grunde nur eine Sache schliessen: jemand kann explizit eine bestimmte Sache nicht. Bei Schwierigkeiten im Schreiben, ob Ausdruck oder Rechtschreibung, sieht es allerdings jeder und viele ziehen ihre Schlüsse und vergessen, dass sie selbst vielleicht in Mathemathik, Erdkunde, Physik usw usw. nicht sonderlich gut sind. Über mich wurde schon viel geurteilt weil ich schlecht schreiben kann und Leute die ihren Irrtum eingesehen haben, teilten mir dies dann später mit und fanden es am Ende gut, dass ich es dennoch wage zu schreiben. Es gibt Menschen, die lesen einen Text nicht wenn Rechtschreibfehler darin sind.
      Ich habe mir seinen Text angesehen und schliesse daraus, dass er sich nicht ganz so gut ausdrücken kann. (Kai)

  6. Christel und Leon sagt:

    Hallo ihr beiden,
    wir wünschen Euch viel Glück und Segen im
    Neuen Jahr. Du hast mir und Leon damals sehr
    geholfen auf Teneriffa und es war eine schöne Zeit
    für uns, deshalb lasst euch nie unterkriegen. Vielleicht
    können wir euch im Sommer mal besuchen kommen.
    viele liebe grüsse aus Bensheim von Chrissy und Leon 🙂

    • Kai sagt:

      Hallo Chrissy,
      nach dem was wir mit der Erbengemeinschaft der Airosa hinter uns haben, sind wir nicht so schnell unter zu kriegen!
      Liebe Grüsse
      Kai und Lisa

  7. Christoph sagt:

    Hallo Kai,

    inhaltlich nicht wert, es zu kommentieren. Metaebene: analytisch vorgegangen würde ich sagen, dass da jemand noch eine offene Rechnung begleichen möchte. Nach dem Inhalt zu urteilen jemand, der genau das verkörpert, was er euch vorwirft. Personen dazu fallen dir sicher genug ein. Gern jemand, der selbst ausbeutet (zum Beispiel gern davon ausgeht, dass etwas geschenkt wäre, obwohl es anders vereinbart ist; jemand, der sich nach Salamitaktik über einen vereinbarten Rahmen hinaus ausdehnt; usw.). Unter den so genannten „Aussteigern“ sind ja reichlich Nehmernaturen unterwegs, die sich unter genau dem vorgeworfenen Vorwand der „Gemeinschaft“ durchschnorren: „Ich gebe dir Gemeinschaft, also gib mir Bett und Essen“. Rechtschreibung und Grammatik halte ich für absichtlich verfälscht, um den Autor schwerer ermittelbar zu machen; geht einfach, wenn man google einmal hin- und zurück übersetzten lässt. Schick mir doch mal die Original-Email. Im „header“ verstecken sich so manch aufschlussreiche Informationen, mit ein paar tools kann man da was machen (auch ohne einen eigenen Geheimdienst zu betreiben)…

    Ich erlaube mir mal den Spaß, das zu übersetzen: „Kein Mensch gratuliert mir, dass ich es nicht geschafft habe, Idealisten auszubeuten und Reichtum anzuhäufen, obwohl ich es aufrichtig versucht habe. Ich finde mich zum kotzen. Obwohl ich alternativ getan habe (was ich nicht bin, ich bin unglaublich gewöhnlich), haben mir nicht mal gutmütige Menschen beim Aufbau meines Vermögens geholfen. Selbst Menschen, die mir helfen wollten, konnte ich nicht über den Tisch ziehen. Ich suche mir eine andere Gaunerei, bis mir einer gratuliert.“

    So.

    Grüße,

    C.

  8. Anna H. sagt:

    Ausbeuterei
    Vor sechs Jahren um diese Zeit war ich bei Kai auf der Finca La Airosa. Ich habe sehr gerne gearbeitet,
    weil es einfach Freude macht, ohne Druck zu arbeiten. Und es gab jedes Tag was Neues zu entdecken. Es waren die schönsten Wochen meines Lebens. Bei der Schlußabrechnung war ich freudig überrascht, die ganzen Lebensmittel von der Finca wurden fast nicht berechnet. Kai ist ein Idealist und kein Ausbeuter.
    Kai ist eher zu idealistisch.
    Mit lieben Grüßen
    Anna H. aus Bayern

  9. Marius sagt:

    Hallo Kai, Hallo Lisa,

    ich habe Euch durch meine Recherchen über Bio-Gemeinschaften gefunden und wollte Euch mit meiner Frau vor ein paar Jahren besuchen. Leider hat es nicht geklappt, weil Ihr gerade die Finka gezwungenermaßen leer räumen müsstet , als wir den Flug zu Teneriffa schon gebucht haben :). Wir werden Euch aber in Portugal besuchen und inzwischen haben wir auch mehr Erfahrungen mit Gemeinschaften gemacht :). Ich finde es stark durchhaltend, was Ihr alles durchgemacht haben und wie Ihr mit der jetzigen Lebenssituation umgeht.

    Jetzt zu Eurem Pranger E.B…. Es ist an sich nicht fair, was E.B. öffentlich tut, er verhält sich wie ein sogenannter Internet-Troll, jedoch seine Chance für das Nachdenken über seine Frust und Unzufriedenheit sollte er auch bekommen. Ich bin der Meinung, dass da ein Missverständnis(se) vorliegt.

    „Wollt Ihr auch noch dass man Euch gratuliert dass Ihr erfolgreich Idealisten ausgebeutet haben Euer Reichtum wegen?“
    Meiner Meinung nach wäre es fair, die Idealisten zu nennen, wofür du dich einsetzt und sprichst. Wenn du deinen Text jetzt noch wieder liest, stehst du noch dazu? Warst du in einem emotionalen Zustand der Frust, Unzufriedenheit, Neid, etc, als du das geschrieben hast? Würdest du deine Wörter nochmals so schreiben? Du sprichst von Idealisten, Ausbeutung und Reichtum in einem Satz. Es gibt aber keine Idealisten, die du nennst, weder eine offensichtliche Ausbeutung, noch Reichtum…. Das man jetzt etwa Schulden hat und zu viert in einem kleinen Zimmer mit Dusche aus dem Wassertopf wohnt…, ja, man kann das auch als Reichtum bezeichnen, die Zukunftsperspektiven können aber ein Reichtum für das ganze Leben werden. Hoffentlich geht es dir E.B. nicht schlimmer gerade und du musst nicht unter der Brücke übernachten oder so…

    „Ich finde Euch alle Beide zum kotzen.“
    Es sieht so aus, dass du das Erfolg von Kai und Lisa nicht akzeptieren möchtest und du dich davor durch das Gefühl Ekel schützt.
    2008 hat Kai damit angefangen, 2016 kannst du auch so ein Projekt planen und gründen und es aus allen Ressourcen durchziehen. Ich werde dein Projekt auch besuchen und lasse mich dann von dir auch gerne „ausbeuten“, wie ich mich von jedem „ausbeuten“ lassen würde, der den Mut hat, so ein Projekt zu initiieren und die Verantwortung dafür zu übernehmen.

    „Unter der Mantel des Alternativen habt Ihr es geschafft Eigentum anzuhäufen auf Kosten von gutmütigen Menschen. Ihr nennt das einen Gemeinschaft, aber das Einzige daran ist dass Ihr Beide Euer Mithelfer über den Tisch ziehen.
    All die Menschen die Euch über den Jahren haben sehr wenig von Euer Erfolg außer harte Arbeit auf dem Felde.
    Also Gratulation zu diesem Gaunerei.“

    Lieber E.B., bist du Alternativ? Würden alternative Menschen wirklich so etwas schreiben, wie du es tust? Ich habe jetzt auch einige Gemeinschaften erfahren und leider Menschen, die dir ähnlich klingeln, auch erlebt. Ich nehme es an, dass du eine andere Vorstellung von der Gärtnerei und Arbeit auf dem Felde hattest, als du dich dem Projekt von Kai&Lisa auf Teneriffa angeschlossen hast. Verantwortung, Zuverlässigkeit & Konsequenz und respektvoller Umgang mit den anderen Teilnehmern des Projektes, nur ein paar Aspekte zu erwähnen, oh ja, das kann ganz schön schmerzhaft realitätsfremde Träume von Gärtnerei-Gemeinschaften beseitigen. Anstatt dessen zuzugeben, dass so etwas für einen nichts ist oder nicht der eigenen Gemeinschaftsvorstellungen entspricht, und das zu akzeptieren und sich dann friedvoll von der Gemeinschaft zu trennen und den eigenen Weg zu gehen, fängt man an, die anderen Teilnehmer zu „faultieren“, also ohne Grund zu kritisieren und weitere eigenen Unzufriedenheiten in die anderen zu projizieren, die anderen zu provozieren, beleidigen, Intrigen zu schmieden, usw. Wenn man will, kann man ununterbrochen 1000 Fehler bei den anderen finden, die die eigenen Unzufriedenheiten bestätigen.

    Und all diese Menschen haben wohl gerade viel mehr davon als Kai&Lisa, denn diese Menschen haben gesehen, wie ein solches Projekt überhaupt möglich ist. Jetzt kann sich jeder dran machen, sein eigenes Projekt zu gründen und es 10-20 Jahre lang durchzuziehen, bis etwas für die Zukunft daraus wird.

    Und das Projekt ist noch für all diesen Menschen noch da und offen, oder habe ich das falsch verstanden?

    Du hast einen schlechten Tag, als du das geschrieben hast…. Vielleicht kannst du dein Feedback nochmal schreiben, schön wäre es auch eine unauffällige Entschuldigung für die neidischen Schwingungen darunter zu mischen 🙂 . Und wenn du konkrete Beispiele für deine Unzufriedenheit hast, dann gehe darauf ein und frag nach einer Aufklärung nach. Wenn dein Text so bleibt, dann hast du nur eine kleine Troll-Gaunerei auf der Webseite von Lisa&Kai hinterlassen, Gratulation!. (Ich bitte um Entschuldigung für meine ironische Provokation 🙂 )

    Lisa & Kai, der Winter ist noch da :), die Zeiten noch relativ entfernt vom optimalen Zustand des ausgebeuteten Reichtums, insofern lasst Euch von solchen Menschen nicht verunsichern und weiter dran bleiben. Wenn bei uns dieses Jahr möglich wird, dann werden wir Euch endlich besuchen und wir lassen uns von Euch auch gerne ausbeuten 🙂

    LG, Marius

    • Kai sagt:

      Hallo Marius,
      ich hab diese Nachricht veröffentlicht, da ich es für richtig und wichtig halte, gerade auf negative Äußerungen einzugehen und das am besten öffentlich.
      Ja du hast Recht, wer gerne möchte kann uns besuchen. Die Unterbringung ist allerdings sehr sehr einfach und wie sehr ihr euch ausbeuten lassen möchtet entscheidet ihr selbst.
      Danke für deine Meinung!
      Liebe Grüße
      Kai

  10. Anke sagt:

    Hallo Ihr Lieben, über den Blog von Lisa http://experimentselbstversorgung.net/ habe ich zu Euch gefunden und surfe gerade über Eure Webseite. Ich wünsche Euch gutes Einrichten und Wurzelnschlagen, dort in Portugal an dem zauberhaften Ort!

    Eine Anregung bzw. Bitte habe ich an Euch:

    Bitte, setzt das Wort „Ausbeuter“ doch in Anführungs-Strichelchen. Ihr seid keine, und dann soll es so auch nicht auf Eurer Webseite stehen. Wie es einigeVorredner bereits betont haben: Die Macht der Sprache ist enorm.
    Ich liebe das Buch „In der Sprache liegt die Kraft“ – vielleicht mögt Ihr es Euch mal zu Gemüte führen. Wenn Ihr mir Eure Postadresse gebt, schicke ich es Euch auch gerne als kleinen Beitrag von mir nach Portugal

    Seid geherzt und habt viel Freude und Segen in diesem neuen Jahr!
    Anke

    • Lisa sagt:

      Hey Anke, vielen lieben Dank für Deinen Kommentar und den interessanten Hinweis. Ja, ich denke auch, dass wir eben KEINE Ausbeuter sind. Die Idee, das Wort in der Überschrift daher in Anführungsstriche zu setzen, finde ich prima! Das Buch kenne ich nicht. Aber ich liebe Sprache, mag im Gespräch den präzisen Ausdruck und vor allem immer wieder die Auseinandersetzung mit Wortbedeutungen. Oft stellen wir in Gesprächen fest, dass wir zwar dieselben Wörter benutzen aber doch nicht dasselbe meinen. Ja – die Kraft der Sprache ist enorm! Ich würde mich sehr! freuen, wenn Du uns das Buch schicken würdest. Unsere Postadresse findest Du im Impressum. Auch Dir wünsche ich ein gesegnetes neues Jahr und sende Dir herzliche Grüße! Lisa

  11. Marc sagt:

    Vielen Menschen ist nicht bewusst, dass eigentlich fast alle Bereiche der Landwirtschaft Menschen benötigen, die gegen kein oder wenig Geld und Kost und Logis eine Zeitlang bereit sind mitzuarbeiten. Neben Kost und Logis und max. einem kleinen Taschengeld erhalten sie im wesentlichen wertvolle Erfahrungen und Wissen über die Bereiche, in denen sie gearbeitet haben. Das müssen Menschen, denen die Landwirtschaft fern ist, erst mal lernen und begreifen. Die bösartige Mail entspringt also schlicht einem Unwissen und der daraus entspringenden Wut gegenüber den vermeintlichen Ausbeutern. Finde es gut,dass ihr das stehen lasst und es einfach sachlich argumentiert.

  12. Wolle sagt:

    Ich würde sogar auf Dauer für Kost und Logis arbeiten, wenn ich dadurch auf der anderen Seite Freiheit und Unabhängigkeit gewinnen kann. Ab welcher Stundenzahl ich die Arbeit als „Ausbeutung“ empfinde, bestimme ich selbst. Bei Freude an der Arbeit zähle ich ohnehin keine Stunden. Würde gerne mal ein paar Testwochen bei euch verbringen und dann schauen wir mal….
    LG Wolle

    • Kai sagt:

      Hallo Wolle,
      leider leben wir in einem System, in dem Geld nahe immer nötig ist, entweder direkt oder indirekt. Würdest du bei uns auf Dauer gegen Kost und Unterkunft arbeiten, müssten wir für dich im Gegenzug das Geld verdienen, was nötig ist für Gas, Instandhaltung, evtl. Auto oder andere Sachen die wir zum Ausbau und Erhalt der Sachen benötigen. Da stehen wir momentan nicht und ich denk auch nicht das ich das auf Dauer möchte. Jede sollte seinen Teil des Geldes das nötig ist beisteuern. Für einen kürzeren Zeitraum hatten wir das auf Teneriffa, jedoch musste sich bisher jeder, immer um seine Verpflegung, selbst kümmern.
      Wie das in Zukunft sein wird….weiss ich nicht…schaun wir mal

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